Neue Orgel für das Beneditkinerkloster in Sampor

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Das Mönchtum auf dem Gebiet der heutigen Slowakei hat im Laufe der Geschichte eine bedeutende kulturelle Rolle gespielt. Die Politik der Schließung von Klöstern seit dem Ende des 18. Jahrhunderts aber vor allem die kommunistische Diktatur im 20. Jahrhundert führten dazu, dass das klösterliche Leben in der Slowakei für 200 Jahre lang völlig verschwand.

Erst 2006 wurde mit dem Bau des neuen Benediktinerklosters der Verklärung des Herrn in Sampor begonnen, das Dank der starken Unterstützung seiner Förderer im Mai 2010 seine Pforten öffnete. Die ursprünglich dreiköpfige Gemeinschaft umfasst heute 11 Mönche und 6 Brüder in Ausbildung. Bekannt geworden ist das Kloster vor allem durch sein Gästehaus, in dem jedes Jahr Hunderte von Besuchern einen Ort des Rückzugs, der Erholung und der geistigen Erneuerung suchen. Die Mönche beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Betrieb des Klosters, mit landwirtschaftlichen Tätigkeiten, aber auch mit bescheidenen literarischen und künstlerischen Aktivitäten.

Die Klosterkirche steht allen Besuchern offen, und ist ein Ort des regelmäßigen gemeinsamen Gebets für Mönche und Gäste. Als sie eröffnet wurde, war sie nur mit der notwendigsten liturgischen Vorrichtungen ausgestattet. Nach der Fertigstellung des Klostergebäudes nahm die Gemeinschaft den Innenausbau der Kirche in Angriff, wozu auch der Bau einer neuen Orgel gehörte.

Visualisierung der neuen Orgel

Die Mönche wandten sich an die slowakische Firma der Brüder R&M Muška – „Orgelwerkstatt Žilina“. Der endgültige Entwurf des Instruments entstand über ein halbes Jahr lang in dem Bemühen, eine Lösung zu finden, die den Bedürfnissen des Klosters gerecht wird. Klanglich ist die Orgel durch den Charakter und die Einzigartigkeit des Ortes sowie durch den Klang der französischen romantischen Orgel inspiriert, die sowohl den Anforderungen der Liturgie als auch der konzertanten Musik gerecht wird. Das Kloster wandte sich an mehrere Experten, die an dem Orgelbauprojekt beteiligt waren. Die fertige Orgel wird noch Jahrzehnte oder Jahrhunderte zur Ehre Gottes und zur Ermutigung und Freude der Benediktiner sowie aller Besucher des Klosters erklingen.

Die Realisierung erfolgt in mehreren Etappen und soll im Frühjahr 2025 abgeschlossen sein. Das Budget für das gesamte Projekt beläuft sich auf 300.000 EUR. Das Kloster ist nicht in der Lage, diesen Betrag vollständig aus eigenen Mitteln zu bestreiten, und bittet daher um Unterstützung in Höhe von etwa der Hälfte des Betrags, d. h. 150.000 EUR durch Spender. Wir möchten Sie um Ihre Unterstützung für dieses Projekt bitten. Jede Hilfe ist uns wertvoll! Das Benediktinerkloster von Sampor kann mit einer neuen Orgel seiner Berufung der geistigen und kulturellen Botschaft für die Menschen folgen. Die Mönche werden Sie in ihren den Gebeten begleiten. Von ganzem Herzen – Danke!

Ihren Beitrag bitten wir Sie auf die folgende Kontonummer zu senden: SK60 7500 0000 0040 2926 1499. Betreff: „Für die Orgel“ (hinterlassen Sie uns bitte Ihre E-mail Adresse). Für alle weiteren Informationen: Pater Michal Mária OSB, michalmaria@benediktini.sk

Sie haben auch die Möglichkeit, ein Patron einer Orgelpfeife zu werden!

  • Für Ihre Gabe von 50 Euro wird Ihnen eine Flöten-Pfeife zugeteilt. Flöten sind die sanfte Seele des Orgelklanges.
  • Von 100 Euro und mehr werden Sie Patron einer Prinzipal-Pfeife. Diese Pfeifen sind die Grundlage des gesamten Orgelklanges, und sie unterstützen den Gesang der Gemeinde.
  • Von der Summe 500 Euro aufwärts werden Sie Patron einer Zungen-Pfeife, die der Orgel einen feierlichen Klang verleihen.
  • Ab 1000 Euro sind Sie Patron einer Pedal-Pfeife, die die Tiefe und Majestät der Orgel darstellen.
  • Und über 5000 Euro Gabe bekommen Sie ein Patronat über ein ganzes Register, also komplette Reihe der Pfeifen. Diese hat auch einen Namen auf den Manubrien. Diese sieht jeder Organist, der die Orgel spielen wird und kann dort das Register wählen und ziehen.

Nach der Fertigstellung unserer neuen Orgel werden wir Ihnen das Zertifikat über Ihr Patronat zusenden.

Disposition

1. Manual (Grand orgue)

Bourdon 16´
Montre 8´
Flûte bénédictine 8´
Salicional 8´
Unda maris 8´
Prestant 4´
Doublette 2´
Cornet progressif I-III
Fourniture IV
Trompette 8´
II-I 8´

2. Manual (Récit)

Bourdon 8´
Gambe 8´
Voix céleste 8´
Flûte octaviante 4´
Viole 4´
Nasard 22/3´
Octavin 2´
Tierce 13/5´
Plein jeu II
Hautbois 8´
Trémolo

Pedal

Soubasse 16´
Violonbasse 8´
Trombone 16´
I-P 8´
II-P 8´


Spieltisch

Manuale: 2 (C—a3)

Pedal: parallel (C—f1)

Spielhilfen: Handtastern und Pistons für freie Kombinationen (10.000 freie Kombinationen) und 3 feste Kombinationen, Zungenabsteller, Automatischer Pedalabsteller, programmierbar Registerschweller, mechanischer Schwelltritt, Notenpult- und Pedalbrettbeleuchtung.


Register und Pfeifenwerk

Anzahl der Register: 23

Anzahl der Pfeifen: 1463

Pfeifen aus Metall: 1319 (Zinn, Orgelmetall)

Pfeifen aus Holz: 144 (Resonanzfichte, Rotfichte, Eiche, Esche)

Die Länge der größte Pfeife: ca. 2,7 m

Die Länge der kleinste Pfeife: ca. 2 cm


Windladen, Traktur und Messungen

Windladen: Schleiflade

Spieltraktur: mechanisch

Registertraktur: elektrisch

Abmessungen des Gehäuses (h x b x t): ca. 3,8 m x 2,9 m x 4,9 m

Gewicht: ca. 6 t

Fotos vom Fortschritt der Arbeiten